Kategorie: Architekturfotografie

Jeder Fotograf hat seine persönlichen Lieblingsmotive. Die einen fotografieren bevorzugt Personen, andere haben sich auf Architekturfotografie spezialisiert. Es ist schwer zu sagen, welche Fotokunst die schwierigste ist. Schliesslich gibt es bei allen Fotoaufnahmen verschiedene Aspekte, die du beachten musst. In meinem heutigen Beitrag verrate ich, wie dir hochwertige Bilder von Bauwerken und Sehenswürdigkeiten gelingen.

Tipp 1: Das richtige Motiv wählen

Als Erstes solltest du dir ein geeignetes Motiv für die Architekturfotografie suchen. Am besten hältst du Ausschau nach einem fotofreundlichen Bauwerk. Dieses sollte im Idealfall nicht zu hoch und nicht zu breit sein. Auf diese Weise bekommst du das Motiv ebenso mit einfacher Kamera vor die Linse und brauchst dementsprechend keine professionelle Fotoausrüstung.

Tipp 2: Bei Tageslicht fotografieren

Für Hobbyfotografen oder Laien eignen sich Fotografien bei Tageslicht. Selbsterklärend besitzen alle Kameras ein Blitzlicht, trotz allem ist es schwieriger in der Dunkelheit zu fotografieren. Zusätzlich solltest du auf die Witterungsverhältnisse achten. Im Regen gestalten sich Fotoaufnahmen schwieriger und Bilder im Sonnenlicht sind viel schöner.

Tipp 3: Die Kamera bestimmen

Im Urlaub benutzt du eventuell deine Kamera am Smartphone, um Bilder zu schiessen. Selbsterklärend kannst du die Handy-Kamera ebenso für die Architekturfotografie verwenden. Wenn du hochwertige Bilder haben willst, solltest du zu einer guten Spiegelreflexkamera greifen, mit der dir in der Regel bessere Aufnahmen gelingen.

Tipp 4: Mit oder ohne Stativ fotografieren

Bauwerke lassen sich leichter fotografieren als bewegte Bilder von Menschen oder Tieren. Demzufolge kannst du deine Aufnahmen freihändig oder mit einem Stativ schiessen. Sofern deine Hand unruhig ist, empfiehlt sich ein Stativ. Diese nützlichen Helfer gibt es in verschiedenen Grössen zu unterschiedlichen Preisen im Elektrofachmarkt.

Tipp 5: Üben, üben, üben

Nachdem du die wesentlichen Dinge zur Architekturfotografie bestimmt hast, kann es losgehen: Fotografiere dein ausgewähltes Objekt mehrmals hintereinander. Lichte das Bauwerk von verschiedenen Distanzen und unterschiedlichen Positionen ab. Auf diese Weise findest du schnell die perfekte Aufnahme.

Fazit: Schwierigkeitsgrad steigern und an neue Motive heranwagen

Wenn dir die ersten Aufnahmen von Bauwerken gelingen kannst du den Schwierigkeitsgrad steigern und dich in der Fotografie weiterentwickeln. Demzufolge sollten höhere Gebäude und berühmte Sehenswürdigkeiten auf deiner Fotoliste stehen. Zusätzlich kannst du dich an Nachtaufnahmen heranwagen, um dein Können an der Kamera zu verbessern.

Architekturfotografie

Motive bietet die Architekturfotografie genug, gibt es doch überall wunderschöne Landhäuser, historische Schlösser, neumodische Wolkenkratzer oder einfache Plattenbauten zu sehen. Diese bieten nicht nur von aussen, sondern auch von innen schöne Bilder bieten und so finden Fotografen nicht selten ungewöhnliche Türen, Treppen, Ornamente oder sonstige Details. Wirklich professionelle Fotos von Architektur ist nicht nur sehr aufwändig, sondern oftmals auch teuer, jedoch können auch Hobby-Fotografen mit ein paar einfachen Tricks optisch ansprechende Ergebnisse erzielen.

Kurze Brennweite und hohe Schärfentiefe wählen

Eine kurze Brennweite ist für die meisten Motive in der Architekturfotografie geeignet, dabei sollte ein Weitwinkelbereich zwischen 10 und 35 Millimeter gewählt werden. Schliesslich soll im Regelfall ein möglichst grosser Bereich des Gebäudes auf dem Foto abgebildet werden und auch bei Bildern aus dem Innenraum soll in vielen Fällen der gesamte Raum zu sehen sein. Selbst einfache Kit-Objektive, die oftmals bei Einsteigerkameras dabei sind, reichen für erste Gehversuche aus. Wer sich jedoch wesentlich ambitioniertere Ziele gesetzt hat, der sollte entsprechend teurere Weitwinkelobjektive wählen, die unter anderem auch für die Landschaftsfotografie geeignet sind.

Normalweise sollte das gewählte Objekt mit einer hohen Schärfe beziehungsweise mit einer grossen Schärfentiefe belichtet werden, weshalb vor allem der Blendenvorwahl-Modus („A“ beziehungsweise „Av“) genutzt wird. Natürlich ist neben der Schärfe auch eine hohe Anzahl von Details wichtig, weshalb die ISO-Zahl so niedrig wie möglich und so hoch wie nötig gehalten werden sollte. Diese Einstellungen führen automatisch dazu, dass eine längere Belichtungszeit benötigt wird, weshalb ein Stativ für die Architekturfotografie absolute Pflicht ist – ansonsten verwackeln die Bilder und die Qualität des Endprodukts ist alles andere als ansprechend. Wenn möglich sollte auch ein Fernauslöser genutzt werden, damit die Kamera absolut ruhig bleibt. Bereits kleinste Schwingungen können sich auf die Schärfe auswirken und sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Natürlich spielt auch das Licht eine Rolle, sodass die Wahl des richtigen Zeitpunkts enorm wichtig ist. So ist das Licht zum Beispiel morgens wesentlich diffuser als am Nachmittag.

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