Kategorie: Naturfotografie

Die Sonne sollte im Rücken des Fotografen stehen, heisst es in einer Grundregel der Fotografie. Trotz allem entstehen gute Bilder oftmals, wenn du diese Regel brichst. Wenn das Licht frontal auf die Linse deiner Kamera fällt und du ins Gegenlicht fotografierst, erzielst du kontrastreiche Aufnahmen. Die Bilder sind alles andere als langweilig und du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Mit diesen Tipps gelingen dir schöne Gegenlichtfotografien mit viel Dynamik.

Welche Motive eignen sich für Fotografien im Gegenlicht

Du solltest nicht jedes Objekt im Gegenlicht fotografieren, sondern dich auf die guten Motive festlegen. Dazu gehören beispielsweise Naturaufnahmen oder Tierfotografien. Entscheide dich für Silhouetten oder die Fasern von Blumen und Pflanzen. Des Weiteren kannst du bei Gegenlichtfotografien die Sonne mit ihren Strahlen einfangen oder Nebellandschaften ablichten. Die vielen Farben und Facetten der Natur sind perfekt für Fotografien im Gegenlicht und du kannst dich austoben und ausprobieren.

Was ist bei Gegenlichtfotografien zu beachten?

Nachdem du ein passendes Motiv für deine Aufnahme im Gegenlicht gefunden hast, solltest du die passende Zeit abwarten. Bei Naturaufnahmen sind Sonnenaufgang und -untergang perfekt, um ein gutes Bild zu schiessen. Das Licht ist warm und gemütlich und verleiht deinem Bild eine zauberhafte Stimmung.

Um Reflexionen auf deiner Aufnahme zu vermeiden, solltest du eine Sonnenblende am Objektiv anbringen. Alternativ kannst du die Sonnenstrahlen mit der freien Hand abdecken.

Um herauszufinden, welche Gegenlichtaufnahmen dir zusagen, kannst du unterschiedliche Perspektiven einfangen. Oftmals wirken Fotos im Gegenlicht interessanter, wenn das Objekt direkt von hinten angestrahlt wird und eine schöne Silhouette entsteht. Das Sonnenlicht kann ebenso von der Seite auf dein Motiv fallen, um Dynamik ins Bild zu bringen.

Nutze zusätzlich ein Stativ für deine Aufnahmen im Gegenlicht. Auf diese Weise kannst du zum einen das Licht mit freier Hand abdecken, des Weiteren verwackeln deine Fotos nicht.

Fazit: Regeln sind da, um diese zu brechen

Im Normalfall ist es hilfreich, sich für gute Fotografien an die Grundregeln zu halten. Oftmals entstehen trotz allem die schönsten Bilder, wenn du die Regeln brichst. Bei Gegenlichtfotografien kommt es auf den richtigen Moment, das passende Motiv und deine Kreativität an.

Am besten kannst du Aufnahmen im Gegenlicht an trockenen Sommertagen in freier Natur zum Sonnenuntergang austesten. Auf diese Weise hast du die Möglichkeit, bei verschiedenen Stellungen der Sonne auf den Auslöser zu drücken und das Fotografieren im Gegenlicht zu lernen.

Naturfotografie

Das traumhafte Meer, idyllische Seen und fliessende Gewässer gehören zu den beliebtesten Fotomotiven – sowohl von Hobbyfotografen als ebenso von Profis wie Photoworkers. Die Aufnahmen sind ausdrucksstark und dynamisch und demzufolge alles andere als langweilig. Wenn du schöne Wasserreflexionen fotografieren willst, brauchst du ein gutes Fingerspitzengefühl und selbsterklärend eine geeignete Kamera. Der nachfolgende Beitrag gibt dir Tipps, die du beim Fotografieren von Wassermotiven beachten solltest.

Die richtige Kameraeinstellung zum Fotografieren von Wasserreflexionen

Für Aufnahmen von fliessendem Wasser eignet sich eine gute Spiegelreflexkamera, alternativ kannst du ebenso zu guten Digitalkameras greifen. Damit das Wasser auf den Fotos weich wirkt, solltest du eine lange Belichtungszeit wählen. Des Weiteren ist die ideale Brennweite wichtig, um das Wasser auf deinen Aufnahmen besonders gut rüberzubringen. Am besten machst du ein paar Probeaufnahmen mit verschiedenen Einstellungen – auf diese Weise findest du schnell heraus, wann deine Bilder perfekt sind.

Die beste Zeit für Wasserfotografien

Bei Naturfotografien spielen Farbe und Kontraste eine wichtige Rolle. Dementsprechend lassen sich Wasserreflexionen und fliessendes Wasser bei Sonnenaufgang oder -untergang hervorragend fotografieren. Das weniger helle und nicht so intensive Licht sorgt für stimmige Farbspiele auf deinen Aufnahmen. Zusätzlich kannst du mit einem niedrigen ISO-Wert an der Kameraeinstellung das einfallende Licht reduzieren.

Stativ für Aufnahmen von fliessendem Wasser

Damit deine Fotoaufnahmen von Wasserreflexionen und fliessendem Wasser nicht verwackeln oder unscharf sind, kannst du ein Stativ benutzen. Mit einem Dreibein-Stativ steht deine Kamera gesichert und stabil und deine Fotos sind ohne Bildfehler. Denn speziell in der Natur ist der Boden oftmals uneben und du neigst demzufolge eher zu einem unruhigen Händchen beim Fotografieren.

Mit Bildbearbeitungsprogrammen die Wasseraufnahmen verbessern

Nachdem du deine Fotosession am Wasser erfolgreich absolviert hast, kannst du deine Bilder selbsterklärend mit einer geeigneten Software bearbeiten. Auf diese Weise lassen sich Helligkeit verändern, Störungen entfernen, Farben intensivieren und andere Schönheitsfehler beheben. Beachte trotz allem, dass deine Bilder für den Betrachter authentischer wirken, wenn du diese weniger bearbeitest.

Hunderte Fotografien bis zum besten Schuss

Viele Fotografen behaupten, dass oftmals erst nach Hunderten Fotografien das beste Bild entsteht. Aus diesem Grund solltest du nicht verzweifeln, wenn deine Aufnahmen von fliessenden Flüssen, reissenden Wasserfällen oder Wasserreflexionen nicht auf Anhieb aussehen, wie von dir gewünscht. Schnapp dir deine Kamera und übe, übe, übe. Auf diese Weise lernst du die Funktion deiner Kamera kennen und findest zahlreiche Ideen für ausdrucksstarke und dynamische Wasserfotografien.

Naturfotografie

Die Unterwasserfotografie ist ein sehr spannendes Feld, doch sie unterscheidet sich massgeblich von der klassischen Fotografie. Wer beispielsweise im Urlaub unter Wasser fotografieren möchte, der sollte sich vorab vorbereiten und ein paar Details beachten. Dann ist es möglich, wunderschöne und beeindruckende Unterwasseraufnahmen zu machen.

Unter Wasser fotografieren – so geht es

Gerade im Urlaub ist die Unterwasserfotografie sehr beliebt. Denn irgendwann hat man genügend Schnappschüsse von Sonne, Strand und Meer. Und unter Wasser zu fotografieren, übt auf viele Hobbyfotografen einen besonderen Reiz aus. Vollkommen berechtigt – denn hier gibt es so viele schöne Motive zu entdecken. Mit den nachfolgenden Tipps und Tricks ist es sogar absoluten Anfängern möglich, unter Wasser zu fotografieren.

Ausrüstung

Insbesondere im Hinblick auf die Ausrüstung muss viel beachtet werden, denn nicht jede Kamera ist für das Wasser geeignet. Eine Unterwasserkamera ist sicherlich die einfachste Lösung, denn diese Kamera ist am Ende nicht sonderlich teuer und speziell für Unterwasseraufnahmen gedacht. Wer eine Kompaktkamera besitzt, der kann sich alternativ ein Unterwassergehäuse zulegen. Diese speziellen Gehäuse gibt es selbstverständlich für alle Kameras – gleichermassen für Spiegelreflexkameras.

Lichtsituation

Die Lichtverhältnisse unter Wasser sind durchaus schwierig zu beschreiben. Sobald Sonnenstrahlen schräg auf die Wasseroberfläche eintreffen, werden diese reflektiert – in grösseren Tiefen kommt davon also nicht mehr besonders viel an. Die beste Zeit für einen Tauchgang mit Kamera ist die Mittagszeit. Unter Wasser sollte man stets einen Blitz benutzen. Da die Blitzgeräte einfacher Digitalkameras nicht besonders stark sind, muss man immer nah heran gehen, damit die Bilder gut werden. Alternativ kommt direkt ein externer Blitz zum Einsatz.

Die richtige Position

Neben der perfekten Uhrzeit kommt es auf die Umgebung an. Wer unter Wasser fotografieren möchte, sollte besonders auf eine ruhige Wasseroberfläche achten. Dann kann man unter Wasser wesentlich einfacher und besser fotografieren.

Perspektiven austesten

Unter Wasser zu fotografieren, ist immer eine spannende Sache. Verschiedene Perspektiven sorgen stets für verschiedene Wirkungen – unter Wasser lässt sich damit besonders gut spielen. Idealerweise fotografiert man jedoch immer von unten.

Lebende Motive

Unter Wasser leben viele Tiere, die ein tolles Motiv für ein Foto liefern. Fingerspitzengefühl ist hier jedoch unabdingbar. Zwar muss man nah an die Meeresbewohner ran, doch dabei sollte man sich möglichst vorsichtig und langsam bewegen. Sonst würden die scheuen Tiere nur verschwinden und sich verstecken.

Wer unter Wasser fotografieren möchte, der braucht vor allen Dingen eine gewisse Vorbereitung, damit am Ende alles passt. Abgesehen davon ist das Thema Unterwasserfotografie sehr spannend und bietet kreativen Fotografen unwahrscheinlich viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren.

Naturfotografie

Fotografieren macht bei schönem Wetter richtig viel Spass – doch das trifft gleichermassen auf Regen zu. Während es sich die meisten Menschen bei Regenwetter eher in der Wohnung gemütlich machen, zieht es viele Fotografen nach draussen. An einem verregneten Tag können nämlich beeindruckende Fotos entstehen. Im Regen fotografieren ist aber eine Herausforderung, hier muss einiges beachtet werden.

Im Regen fotografieren – darauf kommt es an

Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Ausrüstung vor dem Regen geschützt wird. Im Regen fotografieren ist nämlich sehr heikel, wenn es um die Technik geht. Ganz einfach funktioniert der Schutz, wenn die Kamera in eine Plastiktüte oder ein Regencape gewickelt wird. Wer öfter im Regen fotografieren möchte, der sollte aber über die Anschaffung eines speziellen Gehäuses nachdenken. Das bietet optimalen Schutz und ist damit eine tolle Lösung. Beim Wechsel von Objektiven spielt Schnelligkeit eine Rolle. Idealerweise steht man mit dem Rücken zum Wind, dann ist die Kamera vor dem einfallenden Regen geschützt. Zudem braucht es gute Kleidung, die den Fotografen vor dem Regen schützt, sonst wird es schnell ungemütlich.

Der Regen bietet eine Vielzahl schöner Motive. Besonders eindrucksvoll ist sicherlich der Regentropfen, der in eine Pfütze einschlägt. Dafür braucht es ein bisschen Geduld. Man sollte genau dann abdrücken, wenn der Regentropfen die Pfütze trifft – dann entsteht ein tolles Bild. Im Regen fotografieren bedeutet aber ebenso, bereits aufgenommene Motive aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Fenster eignen sich beispielsweise hervorragend, um die herunterlaufenden Tropfen einzufangen. Spiegelungen sind ebenfalls eine spannende Angelegenheit, die man sich genauer anschauen sollte. Im Regen fotografieren ist eine schöne Erfahrung, denn die Natur liefert zahlreiche Motive, die an Einzigartigkeit nicht zu übertreffen sind. Besonders spektakulär sind sicherlich ebenfalls Landschaftsaufnahmen oder Regenwolken. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Sollte es also regnen, dann bricht die ideale Zeit für Fotografen an, die auf der Suche nach einer Herausforderung sind. Die bietet das klassische Regenwetter nämlich definitiv.

Wie man in speziellen Situationen immer eindrucksvolle Bilder entstehen lässt, das lernt man idealerweise vom Profi. Mehr als nur Hobbybilder sind möglich, wenn man seinen Wissensstand erweitert und die eigenen Fähigkeiten ausbaut. Das gelingt, indem man sich für Workshops entscheidet. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist der Anbieter photoworkers.ch, der sich mit einem breiten Angebot behauptet. Sicherlich gibt es hier für jeden Geschmack eine passende Weiterbildungsmöglichkeit. Und wird es ebenso zum Kinderspiel, im Regen zu fotografieren.

Naturfotografie

In der Natur lassen sich die vielfältigsten und möglicherweise schönsten Motive überhaupt finden. Entsprechend breit gefächert ist der Bereich der Naturfotografie, in dem nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch Landschaften, Bäche und Flüsse sowie Steine und Ähnliches zusammengefasst sind. Dabei eignet sich die Naturfotografie nicht nur für Profis, sondern auch für Hobby-Fotografen und Einsteiger. Worauf sollte jedoch bei Fotoshootings in der Natur geachtet werden und welche Tipps helfen zu guten Ergebnissen?

Mit einfachen Motiven beginnen

Gerade Anfänger überschätzen den Aufwand und das Wissen, die für Fotografien in der Natur nötig sind. Wer direkt in den Regenwald reist und dort entsprechend hochwertige Fotos schiessen möchte, der wird oftmals mit vielen Problemen gleichzeitig konfrontiert werden, ohne die nötigen Antworten zu kennen. Erfahrene Fotografen wie photoworkers.ch können auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen, während Anfänger sich einfach überfordert fühlen werden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn zunächst ein Ausflug in den Zoo oder in einen Waldpark geplant wird, bevor ein Foto-Urlaub in tropische Gefilde ansteht. So können erste Erfahrungen gesammelt werden, die sowohl die gegebenen Lichtverhältnisse als auch den Umgang mit dem Wetter betreffen. Wer tatsächlich in tropische Wälder reisen möchte, der kämpft mit hoher Feuchtigkeit, extremen Temperaturen und sogar Staub oder Sand, die nicht nur die Ausrüstung an ihre Grenzen bringen, sondern auch dem Menschen dahinter zusetzen.

Wer in der freien Wildbahn Tiere in ihrer natürlichen Umgebung ablichten möchte, der sollte sich ausreichend über diese informieren: Zu welcher Tageszeit sind sie aktiv, an welchen Orten sind sie wahrscheinlich anzutreffen und wie nähert man sich den Tieren, ohne sie direkt zu verscheuchen? Letztendlich sollte auch genügend Geduld mitgebracht werden, denn während einem Menschen die richtige Pose vorgegeben werden kann, ist dies bei den meisten Tieren nicht möglich. Wer hingegen Pflanzen optimal fotografieren möchte, der sollte die bestmögliche Zeit abwarten – schliesslich ist das Licht zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang wesentlich anders als am Mittag. Dafür öffnen sich die Blüten vieler Blumen erst im Laufe des Morgens und Nachtschattengewächse sind am Tag viel unscheinbarer als bei Nacht. Recherche hilft also genauso beim Finden des perfekten Motivs wie das Wissen um die verschiedenen Kamera-Einstellungen.

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Der alte Spruch „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ trifft auch auf Fotografen zu, die auch bei Sturm und Regen die Natur ablichten möchten. Gerade beim Fotografieren von Regenwolken, tropfenden Pflanzen oder gar Blitzen sollte auf eine entsprechende Kleidung geachtet werden, denn wer mehrere Stunden bei diesem Wetter Bilder schiessen möchte, der sollte sich entsprechend schützen. Doch nicht nur der eigene Körper bedarf zusätzlichen Schutzes, auch Kamera und Equipment sollten nicht direkt mit Wind und Regen in Berührung kommen. Doch worauf sollte genau in so einer Situation geachtet werden und welche Tipps gilt es zu befolgen?

Eindrucksvolle Motive bei Wind und Wetter

Regen, Blitz und spätere Regenbögen sind ein perfektes Fotomotiv, können jedoch oftmals nur unter widrigen Bedingungen ergattert werden. Auch vom Regen überflutete Strassen, die vor wenigen Momenten noch trocken waren und von einem hellen Grau zu einem fast schwarzen Untergrund wechseln, werden gerne von Fotografen als Motiv genutzt. Auch der Himmel selbst bietet ein unvergleichliches Farbenspiel, sobald die Sonne durch die Regenwolken bricht oder sich selbige Wolken vor die Sonne schieben. Doch die schönen Motive kommen mit dem Problem, dass der Regen schnell die Technik der Kamera zerstören kann, wenn diese nicht zusätzlich geschützt wird. Professionelle Fotografen wie photoworkers.ch setzen in so einer Situation auf ein Unterwassergehäuse, das einen optimalen Schutz bietet und gleichzeitig den Komfort der Bedienung nicht beeinträchtigt, allerdings wird dafür auch ein entsprechend hoher Preis gefordert.

Eine wesentlich preiswerterer und nicht minder sichere Alternative bieten spezielle Regenüberzüge, die im Fachhandel gefunden werden können und sowohl für die Kamera selbst als auch für das Objektiv nutzbar sind. Für das mitgeführte Equipment können spezielle Taschen gekauft werden, die aus einem wasserabweisenden Material bestehen und somit multifunktional einsetzbar sind. Wer aktuell kein Budget für diese Schutzmassnahmen hat, kann grundsätzlich auch mit einem oder mehreren Regenschirmen arbeiten, doch gerade bei hohen Windgeschwindigkeiten kommen diese schnell an ihre Grenzen. Solange jedoch die Kamera trocken bleibt, erfüllen sie ihren Zweck.

Naturfotografie

Grundsätzlich kann das Problem mit Kondenswasser auch im Sommer bestehen, wenn eine Kamera und das entsprechende Equipment aus einem klimatisierten Raum oder Auto heraus an die heisse Luft gebracht wird. Doch gerade im Winter ist die Wahrscheinlichkeit für Kondenswasser an der Kamera sehr gross, wenn ein Gerät im Ausseneinsatz war und in einen gewärmten Raum gebracht wird. Doch wie genau sollten Hobby-Fotografen in so einem Fall reagieren und welche Möglichkeiten der Trocknung können bei dem ungewollten Wasserdampf helfen?

Kondenswasser richtig entfernen

Im besten Fall kann das Entstehen von Kondenswasser bereits im Vorhinein vermieden werden, indem genügend Wartezeit eingeplant wird: Wenn sich die Kamera und das Zubehör langsam an höhere Temperaturen gewöhnen können und nicht direkt in ein beheiztes Zimmer gelegt werden, so entsteht oftmals gar kein Kondenswasser. Sollte sich allerdings doch einmal Wasser absetzen, so muss die Ausrüstung abgetrocknet werden. Bei Filtern und Linsen sollte dafür niemals ein einfaches Handtuch eingesetzt werden, da dieses in den meisten Fällen nicht über feine Poren verfügt und oftmals Linse und Filter sogar verkratzen kann. Im Fachhandel lassen sich spezielle Linsenreinigungstücher finden, die für genau solche Situationen gedacht sind. Sinnvoll ist es zudem, wenn das Objektiv erst nach einer kurzen Aufwärmphase von der Kamera abmontiert wird, da sonst der Sensor beschlagen könnte.

Beim ersten Betreten eines erwärmten Bereichs nach einem Ausseneinsatz während des Winters sollten Kamera und Zubehör für einige Zeit in der Fototasche gelassen werden, wo sie sich langsam den Temperaturen anpassen können. Professionelle Fotografen wie zum Beispiel das Team von photoworkers.ch verwenden oftmals auch Trocknungsmittel wie zum Beispiel Sillicagel, das ebenfalls im Fachhandel gefunden werden kann. Dieses wird einfach mit in die Fototasche gegeben oder kann in einer verschliessbaren Plastiktüte zusammen mit der Ausrüstung aufbewahrt werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit von dem Mittel aufgenommen und Kamera und Co bleiben vom Kondenswasser verschont. Ausserdem besitzen diese Mittel einen Farbindikator der anzeigt, ob das Trocknungsmittel ausgetauscht werden sollte.

Weitere Probleme bei Winter-Shoots

Es ist immer sinnvoll, wenn genügend Ersatzakkus für ein Shooting mitgenommen werden, denn bei besonders kalten Temperaturen kann die Leistung eines Akkus reduziert werden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Akkus entweder dort trocken lagern oder sie möglichst nahe am Körper aufbewahren, um sie zusätzlich mit Wärme zu versorgen. Hinzu kommt die Tatsache, dass besonders hohe Kälte der Technik in der Kamera, aber auch der Ausrüstung allgemein schaden kann, weshalb sie niemals langfristig bei hohen Minusgraden eingesetzt werden sollte. Informationen zu den minimalen Betriebstemperaturen lassen sich im Regelfall im Handbuch nachlasen.

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