Autor: <span class="vcard">Fredi</span>

Beleuchtung in einem Fotografie StudioWenn es einen entscheidenden Faktor gibt, der die Qualität Ihrer Bilder definiert, ist es das Licht.

Das Einrichten der Beleuchtung kann sehr mühsam sein, aber wenn es richtig gemacht wird, bringt es schöne Ergebnisse und vereinfacht Ihre Nachbearbeitung erheblich.

 

Du hast 2 Möglichkeiten:

Natürliches Licht: Am besten, wenn du einen auf einem Stuhl montierten Papierbogen aufgestellt hast.

Studio Licht: Am besten, wenn du über das Budget verfügst oder einen Leuchtkasten bastelst.

 

Natürliches Licht

Wenn du ein begrenztes Budget hast, solltest du natürliches Licht verwenden. Es ist viel einfacher zu manipulieren und bei kleinen internen Produktaufnahmen kannst du dir viel Zeit und Ärger sparen.

Stelle deinen Aufnahmetisch zunächst in der Nähe eines grossen Fensters auf, das idealerweise viel Licht in den Raum lässt.

Wenn das Licht zu stark ist, kannst du es streuen, indem du ein Tuch oder weisses Papier über das Fenster legst.

Wenn die Schatten zu hart sind, verwende weisse Gipsplatten oder Pappe auf einer oder evtl. auf beiden Seiten des Objekts, um etwas Licht zu reflektieren und es weicher zu machen. Für Nur-Produktbilder ist es immer am besten, dann zu fotografieren, wenn der Tag am hellsten ist, damit du mehr Licht zur Verfügung haben. Dies gilt NICHT für In-Context-Bilder, weil mittags die Lichtstimmung oft nicht schön ist.

Es ist besser, zu viel Sonnenlicht zu haben und es zu reduzieren mit einem weissen Tuch oder Papier, als nicht genug Licht zu haben.

Es ist sehr schwierig, während des Bearbeitungsprozesses nachträglich eine gute Beleuchtung zu erzielen.

Denke jedoch daran, niemals unter direkter Sonneneinstrahlung zu fotografieren. Genau wie eine zu starke Hintergrundbeleuchtung kann direktes Licht scharfe, unschöne Schatten erzeugen.

 

Studiolampen

Wenn du künstliches Licht verwenden musst, benötigst du mindestens zwei Softbox-Lichteinstellungen, um die Schatten schön zu gestalten. Damit erzielst du zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter draussen immer gleichbleibende Ergebnisse.

Normalerweise kannst du zwei aufsteckbare Lichtklemmen mit starken Glühbirnen für unter 50 Franken kaufen. Wenn dein Budget etwas höher ist, kannst du zwei Softbox-Setups für etwa 100-200 Franken erwerben oder sogar auf deutlich leistungsstärkeres Blitzlicht setzt.

Eine der Leuchten sollte als Hauptlicht und die andere als Füll- oder Hintergrundbeleuchtung dienen, je nach den gewünschten Ergebnissen.

Lege weisses Papier oder ein Tuch darüber, um einen Teil des Lichts zu streuen und weichere Schatten zu erzielen. Stelle sicher dass du dieselbe Lichtfarbe bei allen Lampen verwendest und auch kein Tageslicht mit anderer Farbe den Raum erhellt.

Dein Hauptlicht sollte leicht seitlich vor dem Produkt platziert werden, während sich deine Aufhellung oder Hintergrundbeleuchtung auf der gegenüberliegenden Seite, hinten oder oben befindet.

Ändere die Winkel und den Abstand der Lichter, bis Sie eine weiche, fast gleichmässig verteilte Beleuchtung erhalten.

Du kannst auch weisse Gipsplatten oder Karton verwenden, um einen Teil des Lichts zu dämmen und diese Schatten weiter zu mildern.

Dafür sind Leuchtkästen konzipiert. Sie sind eine Art Diffusor, der das Licht gleichmässiger um das Produkt verteilt.

 

In diesem Sinne geben dir Studioleuchten mehr Kontrolle über den gesamten Prozess, insbesondere wenn du mehrere Produkte über mehrere Stunden aufnimmst.

Sobald du das richtige Setup hast, kannst du konsistente, professionelle Ergebnisse erzielen und diese für alle deine Aufnahmen reproduzieren.

Wenn du Fragen zu der perfekten Studiobelichtung hast, oder die Produktion von Produktfotos Profis überlassen möchtest, dann sind die Profifotografen von photoworkers.ch für dich da.

Im nächsten Beitrag behandle ich das Thema Stativ und Kamera.

Allgemein

Aufbau von einem SetupFür diejenigen, die neu in der Fotografie sind, mag Ihr erstes Produkt-Shooting überwältigend erscheinen.

Aber nach ein paar Runden wird jeder Schritt natürlicher und du musst nicht einmal mehr darüber nachdenken.

Der Schlüssel besteht darin, einen Prozess zu finden, der deinen Anforderungen entspricht, ihn zu optimieren und eine Reihe von Richtlinien zu erstellen, um sicherzustellen, dass deine Bilder konstant bleiben.

Werfe ich einen Blick auf meine Tipps zur DIY (do it yourself) -Produktfotografie.

Heute: Richte dein Hintergrund und Ihr Produkt ein.

Es lohnt sich, den richtigen Hintergrund zu finden, da dies den gesamten Bearbeitungsprozess vereinfacht.

Verwende einen weissen oder hellen Hintergrund, da dieser beim Retuschieren Ihrer Bilder leicht entfernt werden kann.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du einen Hintergrund für ein kleines Budget improvisieren kannst, und wir werden uns zwei ansehen, die für weniger als 20-30 Franken eingerichtet werden können.

Ein Aufnahmetisch: Du kannst dies mit einem Stuhl erstellen, den du zu Hause oder im Büro hast.

Du kannst dazu ein Bastelpapier zur Hilfe nehmen und dies über den Stuhl legen.

Der einfachste Weg besteht darin, den Stuhl gegen eine Wand zu stellen und Bastelpapier an die Wand zu kleben, damit es auf natürliche Weise auf den Boden fällt und ein nahtloser Übergang zwischen der vertikalen und der horizontalen Ebene entsteht.

Oder du kannst das Papier oben auf dem Stuhl befestigen, wie auf dem Bild oben zu sehen ist.

 

Der andere Budgetansatz besteht darin, einen eigenen Leuchtkasten, auch bekannt als Lichtzelt, zu erstellen.

Ein Lichtzelt ist ein kastenförmiges Gefäss mit durchscheinenden Wänden, das dazu dient, das Licht gleichmässig um das Objekt der Fotografie zu verteilen.

Du benötigst einen weissen bzw. transparenten Plastikbehälter, den du bei abgenommenem Deckel auf die Seite stellen kannst.

Klebe dann etwas weisses Papier auf den Boden, oder du kannst auch weisses Papier oder Stoff an die Seitenwände kleben. Dies hilft, das Licht besser zu verteilen und unnötige Schatten zu minimieren.

Alternativ kannst du, um einen Leuchtkasten zu bauen, einen grossen Pappkarton nehmen und Löcher hinein schneiden. An den seitlichen Öffnungen befestigen du weissen Stoff oder dünnes Papier. Du findest viele Beispiele auf Google unter Leuchtkasten oder Lightbox – natürlich auch professionelle Lösungen.

Abhängig von Ihrem Budget kannst du künstliches Licht verwenden und dieses auf beiden Seiten des Leuchtkastens platzieren. Wenn du ein begrenztes Budget hast, kannst du das natürliche Licht nutzen, indem du deinen DIY-Leuchtkasten neben ein grosses Fenster stellst.

 

Einrichten deines Produkts im Setup

Es ist wichtig, dass du dein Produkt vor deinem Hintergrund auf einer ebenen, stabilen Oberfläche aufstellst. Achte darauf, das Produkt in einem Winkel aufzustellen, der besonders aussagekräftig oder typisch ist und dem Betrachter möglichst viele Informationen liefern.

Wenn du Schmuck fotografierst, ist es immer am besten, eine Büste zu verwenden. Diejenigen mit kleinem Budget können improvisieren, indem du eines aus einem Stück Pappe herstellst.

Du kannst auch Angelschnüre verwenden, um Ohrringe und andere kleine Gegenstände aufzuhängen, die beim Bearbeiten leicht entfernt werden können.

Hier sind einige Ideen für schwieriger zu fotografierende Gegenstände:

  • Verwende Klebepunkte und Klebeband, um kleine Gegenstände zu befestigen.
  • Für Kleidung ist es immer am besten, eine Schaufensterpuppe zu verwenden, die leicht in der Bearbeitung entfernt werden kann.
  • Du kannst versuchen, mit einem Kleiderbügel oder sogar einem kreativen ‚Flatlay‘ zu experimentieren (Auslegen der Ware und von oben fotografieren).
  • Bitte einen Freund oder ein Teammitglied für In-Context-Aufnahmen, Ihre Kleidung für einige Bonusfotos zu tragen bzw. das Produkt in der Anwendung zu präsentieren.

Wenn du grosse Gegenstände wie Möbel aufnimmst, benötigst du 2 Ständer und eine Querstange, der möglicherweise etwas mehr kosten. (vgl. Abbildung oben)

Du kannst jedoch improvisieren, indem du ein paar Rollen Bastelpapier holen, sie an die Wand klebst und die Schwerkraft die ganze Arbeit machen lässt.

Diese Technik folgt den gleichen Prinzipien wie der am Stuhl montierte Bogen, ist jedoch etwas Grösser. Da die Produkte am Schluss digital ausgeschnitten werden, spielt es keine Rolle, wenn der weisse Hintergrund nicht nahtlos und faltenfrei ist.

Wenn du deine Produtfotos nicht selbst machen möchtest, dann gibt es im Internet einige Fotografen, welche Produktfotos für dich erstellen. Ein Beispiel dafür sind die Fotografen von photoworkers. Diese überzeugen mit jahrelanger Erfahrung und kompetenter Beratung.

 

Im nächsten Beitrag stelle ich dir verschiedene günstige Beleuchtungsmöglichkeiten vor.

Allgemein

 

Unteschied von Nur-Produkt-Foto und In-Context-FotoDie 2 Arten der E-Commerce-Produktfotografie. Es gibt zwei Haupttypen von Bildern, die auf deiner Produktseite und in deinen Marketingkanälen verwendet werden sollten.

 

Nur-Produkt-Bilder

Die Ersten sind klar geschnittene Bilder mit weissem Hintergrund und nur für Produkte. Dazu gehöret dein Produkt und eine Vielzahl von Bildern, die dein Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Nur-Produkt-Bilder sollen dein Produkt aus allen relevanten Blickwinkeln in bestem Licht erscheinen lassen.

Du wirst normalerweise auf einem weissen Hintergrund aufgenommen, um ein einheitliches Erscheinungsbild deiner Produktlinie zu erzielen.

Diese Bilder beschreiben dein Produkt auf einen Blick und eignen sich am besten für deine Produktseite. Deine Aufgabe ist es, Seitenbesucher zum Kauf zu bewegen und gleichzeitig genau darzustellen, was geliefert wird.

 

In-Context-Bilder

Das Zweite sind In-Context- oder Lifestyle-Fotos, die zeigen, wie dein Produkt in der vorgesehenen Umgebung oder zusammen mit ergänzenden Produkten verwendet wird. Hier ist das gleiche Produkt in einer Lifestyle- oder In-Context Aufnahme.

Entgegen der allgemeinen Annahme, dass 1-2 Bilder je Produkt reichen, hast du bessere Chancen mit einer ganzen Serie aussagekräftiger Produktbilder je Artikel, mindestens jede relevante Seite und mögliche Anwendungen.

Bei den meisten Fotos handelt es sich um reine Produktaufnahmen, zu denen ein oder zwei kontextbezogene Aufnahmen gemischt werden, um weitere emotionale Bindungen mit deinem Produkt herzustellen.

Nur-Produkt-Bilder bringen den grössten Nutzen, da du eine deutlich höhere Conversion-Rate aufweisen als andere Bilder.

 

Lifestyle-Aufnahmen, die eine Geschichte erzählen, eignen sich am besten für soziale Medien, Blog-Posts, E-Mails und andere Marketingkanäle oben in deinem Conversion-Trichter.

Es ist auch gut, deiner Produktseite einige kontextbezogene Stimmungsbilder hinzuzufügen, um das emotionale Engagement zu fördern.

 

Für das Aufnehmen von In-Context-Fotos gelten dieselben Regeln wie für reine Produktaufnahmen, abgesehen von der Tatsache, dass In-Context-Fotos dir viel mehr kreative Freiheiten bieten. Du kannst eine Kamera mit oder ohne Stativ verwenden oder deine Produktfotos im Freien in einer Umgebung aufnehmen, die der Stimme deiner Marke entspricht. Für Aufnahmen im Freien mit kleinem Budget ist es am besten, natürliches Licht zu verwenden. Du kannst wirklich schöne Ergebnisse erzielen, wenn du früh am Morgen oder am späten Nachmittag fotografieren, wenn das Licht in einem flacheren Winkel einfällt anstatt wie am Mittag steil von oben.

Nutze für In-Context-Bilder wenn immer möglich eine grössere Kamera mit möglichst grossem Sensor und manuell steuerbarer Blende. Damit kannst du eine geringe Schärfentiefe erreichen und alles Unwichtige im Hintergrund unscharf darstellen. Dadurch wird dein Produkt und die Anwendung im Vordergrund wichtiger. Dieser Effekt wird in diesem Video eindrücklich demonstriert (3min).

 

Im nächsten Beitrag werde ich das Thema: Wie du deinen Hintergrund und das Produkt aufbaust.

 

 

Allgemein

In der folgenden Einführung „Wieso Produktfotos?“ möchte ich erläutern, um was es genau geht:

Menschen versuchen ständig Zeit zu sparen und online heisst das: Ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf den schnellsten Weg, um Informationen zu sammeln: Das sind Bilder und immer mehr auch Video.

Produktbilder zeugen nicht nur von der Qualität deines Produkts, sondern dienen auch als Fenster in deinem E-Commerce-Shop, wodurch zwei sehr wichtige Dinge entstehen:

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Transparenz und Vertrauen

Wenn Verbraucher eine Produktseite aufrufen, suchen Sie nach Qualitäts- und Wertnachweisen. Bilder prägen ihren ersten Eindruck und schaffen einen Wendepunkt, ob sie weiter surfen oder gleich einen Kauf tätigen. Hier zeige ich dir, wie du Bilder aufnehmen, diese arrangieren und Besucher in Käufer konvertierst. Wir werden auch erläutern, wie du den Fotoerstellungsprozess optimieren kannst, um Zeit und Geld zu sparen. Denke daran, dass du kein grosses Budget benötigen, um polierte und professionelle Produktfotos zu erstellen. In der Tat werden wir Ihnen zeigen, wie es auch mit „Hausmitteln“ gelingen kann. Für alle die gleich starten wollen, hier der wichtigste Tipp vorab: Verwende ein Kamerastativ, auch wenn du mit einem Handy fotografieren solltest. Damit erhöhst du wesentlich die Effizient (immer gleicher Winkel) und riskierst keine Bewegungsunschärfe. Ich gehe später noch genauer darauf ein.

Ok, so viel für heute zur Einführung. Es ist beabsichtigt, dass nicht die komplette, ausführliche Anleitung auf einmal abgegeben wird, damit du Schritt für Schritt das nötige Wissen lernst, verarbeiten und anwenden kannst. In den nächsten 7 Folgen bekommst du innerhalb von 7 Tagen alle wertvollen Informationen zu „So gelingen ansprechende Produktfotos!“ – wenn du willst auch mit kleinem Budget selbst gemacht.

 

Im nächsten Beitrag befasse ich mich folgendem Thema: Was ist Produktfotografie genau?

Allgemein

Heutzutage ist es leicht ein schneller Fotograf zu sein. Jeder hat ein Smartphone bei sich, und somit auch die Möglichkeit, einen Moment festzuhalten. Immer häufiger gibt es gute Kameras für wenige Hundert Franken. So kann auch bereits in jungen Jahren das Fotografieren mit Learning by doing gefördert werden. Durch das Internet besteht kostenlos die Möglichkeit, zu lernen, wie man gut fotografiert. Über Blogs und Video – Tutorials gibt es Tipps für Beginner und Fortgeschrittene. Besonders um sich durch kreative Ideen von anderen inspirieren zu lassen.

Als professioneller Fotograf hast du viele Freiheiten und Bereiche, in denen du dich weiter entwickeln kannst. In der Berufswelt stehen dir die Türen offen für viele Arbeitsbereiche.

Zu Beginn kannst du dich problemlos als Freelancer für Stockseiten beweisen. Ein Eventfotograf, der für Hochzeiten, Pressekonferenzen, Messen, Preisverleihungen, Konzerte fotografiert, wird sicher sehr vielseitig unterwegs sein. Ein Paparazzo der Bilder von Prominenten auf der Strasse schiesst, muss sehr mobil sein. Ein Sport Fotograf der die Formel 1  oder Fussballspiele fotografiert, wird häufig an lauten Orten sein.

Du kannst dich als Fotograf auch im Studio austoben wie z.B. die Fotografen von Photoworkers. Dort wirst du deinen Spass haben, Portraits mit verschiedenen Kulissen oder Werbefotografien zu machen.

Jeder Bereich hat sein Pro und Kontra und kann für dich persönlich sehr interessant sein. Wir empfehlen einfach, so viel wie möglich auszuprobieren und in dem Bereich einzuhacken, der dir persönlich am meisten Spass macht. Später kannst du auf ein riesen Portfolio zurückblicken.

Allgemein

Bewerbungsfotos sind ein sehr wichtiger Bestandteil einer Bewerbung. Doch in letzter Zeit wird die Notwendigkeit eines Bewerbungsfotos immer mehr diskutiert. Seit dem Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist es für viele Unternehmen nicht mehr wichtig, ob ein Foto bei der Bewerbung inkludiert ist. Darum stellt sich die Frage: Lohnt sich dann der Aufwand für ein perfektes Bewerbungsfoto überhaupt noch?

Verschiedene Bewerbungen mit Bewerbungsfoto Illustration

Braucht es überhaupt noch Bewerbungsfotos?

Beim Erstellen einer Bewerbung kommt oft die Frage auf wie wichtig ein Bewerbungsfoto noch ist. Es gilt zu sagen: Es besteht keine Pflicht, ein Bewerbungsfoto in die Bewerbung mit einzubringen. Es ist einem selbst überlassen, ob man ein Foto mitschicken möchte oder nicht.

So gibt es trotzdem einige Vorteile, wenn du ein Bewerbungsfoto mitschickst.

  • Bilder fangen Blicke. Dadurch fällt deine Bewerbung direkt ins Auge.
  • Durch das Bewerbungsfoto kann der Arbeitgeber einen ersten Eindruck von dir erhalten. Er kann erkennen, ob du seriös, engagiert und motiviert für den Beruf bist.
  • Für gewisse Branchen ist das Erscheinungsbild sehr wichtig. Deshalb zeigt hier schon das beigelegte Fotos, ob man dafür geeignet ist.

Sofern es ein gutes, professionelles Foto ist, gibt es kaum Nachteile. Deshalb würde ich sagen, dass man mit einem Bewerbungsfoto viel zu gewinnen aber wenig zu verlieren hat.

Wie sieht ein gutes Bild aus?

Wenn du dich dafür entschieden hast ein Foto in der Bewerbung beizulegen, dann musst du jetzt darauf achten, dass das Bild auch gut ist. Ein Bewerbungsfoto ist grundsätzlich ja nur ein Porträtfoto auf dem die Person sympathisch und motiviert rüberkommen soll. Wichtig ist deswegen, dass man darauf achtet, was auf das Bild soll. Denn durch ein schlechtes Bewerbungsfoto könnte beim Unternehmen direkt ein negativer Eindruck entstehen.

Faktoren, die ein gutes Bewerbungsfoto ausmachen

  • Gesichtsausdruck: Der Gesichtsausdruck entscheidet darüber, ob du sympathisch oder unsympathisch, neugierig oder desinteressiert wirkst. Durch ein dezentes Lächeln wirkst du direkt sympathischer und aufgeschlossener. Wichtig ist es aber, dass das Lächeln authentisch und nicht gestellt wirkt.
  • Bildgrösse: Dieser Faktor wirkt zuerst irrelevant. Doch die Wahl der richtigen Bildgrösse kann Match entscheidend sein. Wähle ein Verhältnis welches dem goldenen Schnitt entspricht, beispielsweise 6cm*4cm oder 9cm*6cm.
  • Bildausschnitt: Grundsätzlich sollte für ein Porträtfoto der Oberkörper bis unter die Brust zu sehen sein. Es gibt Ausnahmen, bei denen noch die Hüfte ersichtlich sein darf. NoGos sind Ganzkörperfotos. Diese sind für Bewerbungsfotos grundsätzlich nie geeignet.
  • Hintergrund: Der Hintergrund sollte schlicht gehalten werden. Für die meisten Fälle ist eine glatte weisse Wand optimal. Natürlich ist es auch möglich ein wenig kreativ zu sein, vor allem, wenn man sich für einen kreativen Beruf bewirbt.
  • Kleidung: Bei der Kleidung gibt es vieles zu beachten. Grundsätzlich sollte die Kleidung zum Job, für welchen man sich bewirbt passen. Es sollten keine groben Aufdrücke, keine Falten und keine zu grossen Ausschnitte zu sehen sein. Ein Hemd für den Mann und eine Bluse für die Frau bieten sich an. Dazu sollte die Kleidung einen Kontrast zum Hintergrund bilden.

Was bei Bewerbungsfotos dringend zu vermeiden ist

  • Selfies: Es sollten niemals Selfies als Bewerbungsfoto benutzt werden. Durch ein Selfie entsteht beim Arbeitgeber das Gefühl, dass der Bewerber nicht wirklich interessiert ist.
  • Alte Bilder: Das Bild, welches du der Bewerbung beilegst sollte möglichst aktuell sein. Der Arbeitgeber sollte sich ja ein Bild von der aktuellen Person machen und da bringt ihm ein 6 Jahre altes Foto nicht viel.
  • Piercings: Sollte man Gesichtspiercings haben, so sind diese beim Erstellen der Bewerbungsfotos zu entfernt, ausser es passt zur Branche.

Wo kann man Bewerbungsfotos machen lassen?

Natürlich ist es möglich seine Bewerbungsfotos selbst zu machen. In unserer Zeit haben viele Familien eigene Kameras zu hause und können so Bewerbungsfotos selbst schiessen. Doch hier ist es einem nicht gewährt, dass die Bilder dann schlussendlich gut ankommen.

Viele professionelle Fotografen haben jahrelangen Erfahrungen im schiessen von Porträt- bzw. Bewerbungsfotos. Ich empfehle deswegen die Arbeit einem erfahrenem Fotografen zu überlassen.

Vorteile eines Fotografen

  • Fotostudio: Fotografen haben meist eigene Fotostudios mit mehreren Kulissen. Ein schlichter, weisser Hintergrund gehört dabei zur Standard-Ausrüstung.
  • Kameraausrüstung: Für ein gutes und professionelles Fotos braucht es dementsprechendes Equipment. Fotografen besitzen neben teuren und hochwertigen Kameras auch Softboxen (Lichter für perfekte Belichtung), Stative und professionelle Software.
  • Erfahrung. Durch die Erfahrung, die ein Fotograf über Jahre gesammelt hat, weiss er, welcher Blickwinkel (vor allem bei Brillenträger) gut ankommt. Der Fotograf kann dir dann einfache Anweisungen geben, damit du schlussendlich sympathisch wirkst.

Wo finde ich den passenden Fotografen?

Fotografen gibt es immer mehr. Doch wie findet man den richtigen für Bewerbungsfotos? Am besten informiert man sich auf der Website des entsprechenden Fotografen. Hier kannst du dich informieren, ob er bereits Referenzen für Bewerbungsfotos hat und ob diese deinen Anforderungen entsprechen. Einen Fotografen, den ich empfehlen kann ist Photoworkers. Durch das riesige Fotostudio und die vielen erfahrenen Fotografen bieten diese das perfekte Angebot für Bewerbungsfotos.

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Die Blende einer Kamera beeinflusst das Bild in zwei Weisen. Mit ihr kann man die Schärfentiefe kontrollieren und wie viel Licht auf den Sensor fällt.

Weit geöffnete Blende

Wenn die Blende fest geöffnet ist, fällt mehr Licht auf den Sensor. Objektive, an denen man die Blende sehr weit öffnen kann, sind daher sehr beliebt, um ohne Stativ und Blitz, selbst bei wenig Licht noch gute Bilder zu fotografieren. Je weiter offen eine Blende ist, desto weniger Schärfentiefe hat das Bild. Das heisst, dass nur ein kleinerer Teil des Bildes scharf ist. Dies wird viel für Portraitaufnahmen gebraucht. Typische Werte für eine weit offene Blende sind zum Beispiel f2.8 oder f3.2.

Weit geschlossene Blende

Bei einer mehr geschlossenen Blende fällt nur wenig Licht auf den Sensor. Das ist sehr praktisch, wenn man an einem sonnigen, wolkenlosen Tag fotografieren möchte. Es hat mehr Schärfentiefe, was viel für Landschaftsaufnahmen gebraucht wird. Dabei muss man auch darauf achten, dass bei einer längeren Brennweite, der Einfluss der Blende auf den Schärfebereich grösser wird. Typische Werte für eine weit geschlossene Blende sind f18 oder f22.

Büsche mit weit offener Blende
Foto mit weit offener Blende
Büsche mit weit geschlossener Blende
Foto mit weit geschlossener Blende
Büsche und Stassenschild mit viel Schärfentiefe
Foto mit viel Schärfentiefe
Büsche und Stassenschild mit wenig Schärfentiefe
Foto mit wenig Schärfentiefe

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In diesem Artikel geht es einmal um Drohnen. Um einen so genannten Airdog. Das sind Drohnen die dir folgen und gleichzeitig filmten.

Die neue Skydio R1 ist eine neue Wunderdrohne. Besonders attraktiv macht sie das wackelfreie Verfolgen einer Person. Sie ist imstande durch 13 Kameras die unbekannt Umgebung perfekt wahrzunehmen und in 4k zu Filmen. Was sie zu anderen Airdog Drohnen unterscheidet ist, ihre Technik um einen Mensch zu verfolgen. Normalerweise folgen Airdog Drohnen einem Trackinggerät das an dem zu verfolgenden Menschen befestigt ist.

Skydio R1 Aridog drohnen verlfolgungs ansicht

 

Die Skydio R1 verfolgt bewusst nur Menschen durch ihren eigenen Verfolgungstrackingsystem. Das bedeutet laut Entwickler ist sie ausgelegt um Menschen zu filmen und keine Tiere oder bewegende Autos.

Ein weiter Vorteile hat der Algorithmus das die Drohne verschiedene Bewegungsmodi mit sich bringt. Entweder Sie verfolgt die Person ganz klassisch von hinten oder sie verfolgt euch von der Seite, umkreisend oder fliegt sogar ganz voraus.

Die Drohne kann in 4K Filmen mit 30 Fps. In FullHD kann sie sogar bis zu 60 Fps Filmen. Gesteuert wird sie mit einer App. Die Drohne kann laut Hersteller bis zu 40kmh fliegen was sie zum Radfahren oder Rennen sowie Wintersport Videos geeignet macht.

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Vielen Bewerbern ist gar nicht klar, welche Vorteile ihnen ein gelungenes Bewerbungsfoto verschaffen kann. Denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Tausend Worte. Dabei appelliert das Bewerbungsfoto vor allem an das Unterbewusstsein der Personalchefs. Schliesslich soll ein gelungenes Bewerbungsfoto suggerieren, dass der Bewerber eine offene Persönlichkeit und Macherfähigkeit hat. Schon ein Blick auf das Bewerbungsfoto kann die Stimmung des zuständigen Personalers deutlich beeinflussen. Somit liest er die restliche Bewerbung des Bewerbers dann mit ganz anderen Augen. Für seine Bewerbung sollte man daher nicht auf ein professionell geschossenes Bewerbungsfoto verzichten. Je besser bezahlt die angestrebte Position dabei ist, desto hochwertiger sollte auch das Bewerbungsfoto sein.

Dabei geht es bei dem perfekten Bewerbungsfoto vor allem darum, dass sich die Personalchefs einen Eindruck von der Persönlichkeit des Bewerbers verschaffen können. Denn diese lässt sich von einem Foto viel einfacher ablesen als von dem geschriebenen Wortlaut der Bewerbung. Gleichzeitig kommt es auf das Outfit natürlich ebenfalls entscheidend an. Dies sollte unbedingt zur Branche passen. Wer zuvor noch nicht in der jeweiligen Branche gearbeitet hat, sollte sich also darüber informieren, welche Art von Kleidung für Bewerbungsfotos angebracht ist. Denn wenn man sich zum Beispiel für eine Stelle als Gärtner bewirbt, dann macht es natürlich wenig Sinn, wenn man auf dem Foto einen Anzug trägt. Ein elegantes Poloshirt reicht in einem solchen Fall voll und ganz aus.

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Zudem stellt sich die Frage, ob man sich für ein Bewerbungsfoto in schwarz-weiss oder in Farbe entscheiden sollte. Beides liegt durchaus im Rahmen des Möglichen und ist eine reine Geschmackssache. Allerdings ist es so, dass Fotos in schwarz-weiss oftmals vorteilhafter wirken. Es kann also nicht schaden, wenn man nach dem Fotoshooting das Bewerbungsfoto beim Fotografen sowohl in bunt als auch in schwarz-weiss anfordert, um so den direkten Vergleich machen zu können. Bei der nachträglichen Bildbearbeitung der Fotos ist jedoch Vorsicht geboten. Während man kleine Hautunreinheiten retuschieren kann, sollte das Foto der Realität möglichst nahe kommen. Denn sonst ist die Überraschung im Bewerbungsgespräch am Ende gross, was dem Bewerber nachteilig ausgelegt werden kann.

Weiterhin gilt es darauf zu achten, dass das Gesicht des Bewerbers nicht mittig auf dem Foto zu sehen ist und er nicht ganz gerade in die Kamera guckt. Denn solch eine Pose ist wenig vorteilhaft. Vielmehr sollte sich der Bewerber schon während des Fotoshootings vorstellen, dass er den Personaler durch die Linse der Kamera direkt anschauen würde. Beim Lächeln ist Zähnezeigen durchaus erlaubt. Dabei ist ein lockeres und dynamisches Lächeln wünschenswert. Der Bewerber sollte auf den Fotos nicht zu steif wirken, sondern von Haus aus einen sympathischen Eindruck erwecken. Die Haare sollten das Gesicht bei Frauen nicht zu sehr bedecken und auch das Make-Up sollte eher in einem reduzierten Masse zum Einsatz kommen. Dezenter Schmuck ergänzt den perfekten Look für das Bewerbungsfoto, mit dem es hoffentlich mit dem neuen Job klappt.

 

 

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Langweilige Familienfotos, bei denen die Familienmitglieder in Reih und Glied nebeneinander stehen, sind out. Denn diese Fotos machen nicht nur den Kindern keinen Spass, sondern auch der Betrachter hat daran wenig Freude. Daher denkt sich das Team von photoworkers.ch viele kreative Strategien und Ansätze aus, um den Bildern mehr Leben einzuhauchen. Vielfach kommt dabei eine kreative Bearbeitung der Bilder nachträglich zum Einsatz, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Doch auch ausgefallene Requisiten, ungewöhnliche Positionen oder Kostüme können einiges bewirken. Am besten sprechen sich die Familien zunächst mit ihrem Fotografen nach Wahl ab. Gemeinsam lassen sich dann viele schöne Fotoideen entwickeln, welche die Persönlichkeit der gesamten Familie zum Ausdruck bringen.

Vielleicht macht die ganze Familie lustige Grimassen oder verwandelt sich für das Foto in einer bekannte Rockband. Auch wenn die Kinder in die Rolle der Erwachsenen schlüpfen oder die Eltern sich wie ihr Nachwuchs anziehen, entstehen durchaus spannende Fotos, über die man noch lange gemeinsam lachen kann. Allerdings sollte man die Grenze des guten Geschmacks nicht überschreiten. Denn wenn die ganze Familie das gleiche Outfit anhat, wirkt dies eher schräg. Solche Fotos landen oftmals zur Belustigung vieler Menschen im Internet. Humorvolle Fotos sind hingegen erwünscht. Dabei müssen die Familienmitglieder auf den Bildern gar nicht unbedingt komplett zu sehen sein. Denn auch ein Foto, auf dem nur die Füsse der Eltern und Kinder unter der Bettdecke herausschauen, macht durchaus Lust auf mehr.

 

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